Leuchtturm Hohe Weg Außenweser

Maßstab: 1:250
Konstrukteur: Imogen Zimmer
Schwierigkeitsgrad: mittel
Teile: 169
Länge: 280 mm
Breite: 195 mm
Höhe: 155 mm
Anleitung: Deutsch, Englisch, Bildbauanleitung
Format: DIN A4
Bogen: 4
Artikelnummer: 3470
Auflage: 1. Auflage 2002

Ein sehr schönes Leuchtturmmodell, dass mit seinem Anleger und der Wasserfläche hervorragend für Dioramen mit kleinen Schiffen geeignet ist.

Die Modellhighlights:

  • Mit Semaphor
  • Grundplatte in Din A4
  • Holzanleger

Unser Modell vom Leuchtturm Hohe Weg zeigt den Turm im Zustand von vor 1976 - also mit Semaphor. Diese außergewöhnliche Einrichtung gibt dem Modell etwas wirklich ungewöhnliches und wir wollten das auf keinen weglassen. Das Modell läßt sich gut bauen und ist auf der DIN A4 großen Grundplatte durchaus ein ansehnliches Schmuckstück. Es bietet sich natürlich an, an dem Anleger das eine oder andere Schiffchen aus dem HMV Sortiment anzulegen. Es bieten sich ja dort gleich einige an.


Technische Daten:

  • Position: Länge: 008° 15' E, Breite: 53° 43' N, in der Wesermündung
  • erbaut: 1855-56
  • Funktion: Leit- und Quermarkenfeuer
  • Höhe: 36 Meter
  • Kennung: F. w. r. gn.

Der Leuchtturm verdankt seinen Namen einer Sandbank, die bei Ebbe jeweils für 4 Stunden trockenfällt. Der Bau des Leuchtturms "Hohe Weg" war überaus langwierig und schwierig. Bereits 1824 wurde von der Stadt Bremen die Aufstellung eines Leuchtturms erwogen, dieses Vorhaben konnte jedoch 30 Jahre lang nicht durchgeführt werden weil das hoheitsrechtlich zuständige Herzogtum Oldenburg den Bau verhinderte.

Aber auch der eigentliche Bau des Leuchtturms war nur unter erheblichen Schwierigkeiten möglich. Die Arbeit am Fundament konnte nur während der 4 Stunden Niedrigwasser durchgeführt werden. Es besteht aus 120 Holzpfählen, die in den Wattboden eingerammt, mit einer Kette zusammengeschlossen und von einer achteckigen Mauer ummantelt wurden. Eine solide Steinböschung sollte den Turm außerdem gegen Wellenschlag und Eisgang schützen. Nach 15 Monaten Bauzeit war der Leuchtturm endlich fertiggestellt.

Als erstes Leuchtfeuer wurde eine 2,5 m hohe Fresnelsche Gürtellinse eingebaut, die heute im Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven ausgestellt ist. Ab 1941 erhielt der Turm Dieselgeneratoren und eine elektrische Lichtquelle anstatt des Petroleumglühlichts.

1893 erhielt der Turm einen Semaphor zur Anzeige der Windverhältnisse bei Borkum und Helgoland. Dieser wurde bis 1972 betrieben und erst 1976 abgebaut. 1973 wurde der Turm an die Fernsteuerung angeschlossen und die letzten Leuchtturmwärter verließen den Turm.

Modell gebaut von Jan Oehlke
Vorserienmodell