Fährschiff Rungholt

Maßstab: 1:250
Konstrukteur: Peter Brandt / Andreas Jacobsen
Schwierigkeitsgrad: mittel
Teile: 655 (mit Alternativteilen: 785)
Länge: 270 mm
Breite: 60 mm
Höhe: 85 mm
Anleitung: Deutsch und Englisch mit Fotoanleitung
Format: DIN A4
Bogen: 8
Artikelnummer: 3334
Auflage: 1. Auflage 2014

Die Rungholt der Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH ist eine kombinierte Auto- und Personenfähre. Sie fährt zusammen mit ihrem Schwesterschiff Nordfriesland auf der Linie Dagebüll-Föhr-Amrum und ist vielen Nordsee-Urlaubern ein Begriff.

Die Modellhighlights:

  • durchgängiges Autodeck
  • geöffnet baubare Visire
  • filigraner Schornstein
  • komplette Bestuhlung auf dem Oberdeck
  • Ankerwinde mit Details
  • fein ausgearbeitetes Schlauchboot


Mit diesem Modellbaubogen kann auch das Schwesterschiff Nordfriesland gebaut werden.

 

Technische Daten:

  • Bauwerft: Husumer Schiffswerft (HSW)
  • Bau-Nr.: 1520
  • Stapellauf: 10. April 1992
  • Indienststellung: Mai 1992
  • Länge: 67,84 m (Lüa)
  • Breite: 14,80 m
  • Tiefgang: max. 1,96 m
  • Verdrängung: 2.265 BRZ
  • Antrieb: 2 x MaK, Typ 6 332, 1.920 kW
  • Geschwindigkeit: 12,5 Kn
  • Transportkapazitäten: 1.190 Passagiere, 53 Pkw


Um den veränderten Anforderungen, in Form von immer breiter werdenden Autos gerecht zu werden, wurde die Rungholt zwei Meter breiter konstruiert als ihre Vorgänger Nordfriesland (Baujahr 1978), Uthlande (Baujahr 1980) und Schleswig-Holstein (Baujahr 1988).

Einige der Änderungen sind schnell sichtbar. Im Vergleich zu den Vorgängern verfügt die Rungholt im Salondeck an der Front über acht Fenster statt fünf. Die Rauchgaspfosten sind auf dem Sonnendeck angebracht und somit ein Deck weiter oben als zuvor. Die bisher üblichen Heckpforten(Schiebetüren) auf dem Autodeck wurden durch ein hydraulisch betriebenes Visier ersetzt.

Die Nordfriesland wurde 1995 als Ersatz für die alte nach Thailand verkaufte Nordfriesland (1978) gebaut. Sie ist oberhalb der Scheuerleiste fast identisch mit ihrem Vorgänger Rungholt. Der Schiffsrumpf ist jedoch eine komplette Neukonstruktion, bei der die Erfahrungen mit der Rungholt und den Modellversuchen in der Schiffbauversuchsanstalt Wien berücksichtigt wurden.